Wachtendonk bedankt sich bei Johannes Drießen

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Wachtendonk. Die Gemeinde Wachtendonk hatte Sonntag zum Neujahrsempfang in das Bürgerhaus „Altes Kloster“ eingeladen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit, um sich über vergangene und kommende Entwicklungen in Wachtendonk und Wankum zu informieren.

Bürgermeister Hans-Josef Aengenendt begann seine Ausführungen mit einem Zitat des berühmten Philosophen Seneca: „Die menschliche Gesellschaft entspricht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“ Auch unsere Gesellschaft könne man auf diese Weise betrachten: „Wir müssen uns fragen, wie stabil ist dieses Gebäude.“ Mit Bezug auf Hetzkampagnen, populistischer Propaganda und Fake-News kam Aengenendt zu folgendem Schluss: „Um im Bild zu bleiben: Das Gewölbe hat Risse bekommen.“ Im Anschluss gab er einen Überblick über die Entwicklungen in Wachtendonk und Wankum in 2017. Viele Veranstaltungen wie das Schützenfest und der Karneval hätten erfolgreich stattgefunden: „Wie schön, dass solche Traditionen in unserer Gemeinde so gepflegt werden. Es ist eine Bereicherung für unsere Gemeinschaft.“

Im zweiten Teil seiner Rede gewährte er einen „vorsichtig optimistischen“ Blick auf kommende Baumaßnahmen und Neuerungen und deren Kosten. Themen waren unter anderem die Erweiterung des Offenen Ganztages, der Glasfaserausbau, die Erweiterung des Rathauses, Straßenerneuerungen, Investitionen in die Löschzüge der Feuerwehr und vieles mehr. Gegen Ende seiner Rede kündigte Aengenendt die Erstellung eines Stadtentwicklungs- und Handlungskonzeptes in Aussicht: „Die Erstellung dieses Konzeptes bedarf jedoch einer Beteiligung der Bürgerschaft und ist durch den Rat der Gemeinde zu beschließen. Dieser Beschluss ist anschließend die Grundlage dafür, eine finanzielle Unterstützung seitens des Landes zu erhalten.“

Aengenendt nutzte den Empfang auch für die Ehrung von Johannes Drießen, bis zum letzten Jahr langjähriger 1. Vorsitzender und Gründungsmitglied des Vereins „Wir 50plus“ und auch weiterhin aktiv: „Ich möchte mich bei Dir im Namen des Rates und der Verwaltung ganz herzlich für Deinen Einsatz bedanken und wünsche Dir weiterhin alles Gute und vor allem eine gute Gesundheit.“

Den Abschluss des Empfangs, der von der Jugendgruppe des Musikvereins Lyra musikalisch untermalt wurde, machte Thomas Echelmeyer, Vorsitzender des Kulturkreises, mit einem Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen in Wachtendonk im Jahr 2018: „In Anbetracht ihrer Anwesenheit hier bin ich sicher, den ein oder anderen auf einer Veranstaltung wiederzusehen.“